Der kleine Hasenfranz ist wild entschlossen, ein richtiger Osterhase zu werden! Als erstes versucht er herauszufinden, wie man die Eier legt, die jeder ordentliche Osterhase zum Bemalen braucht. Da erhält er von der Kuh, dem Vogel und dem Fisch die unterschiedlichsten und ziemlich verwirrenden Auskünfte. Schließlich gerät er an das Huhn, dass ihn über den Sinn der Arbeitsteilung im Ostergeschäft aufklärt…

In diesem fröhlichen Wimmelbuch begleitet der Illustrator Max Walther den Hasenfranz durchs ganze Jahr. Nicht nur Kinder haben ihren Spaß an den witzigen, detailreichen Illustrationen. Es gibt das Buch z.B. auch auf chinesisch und polnisch. Aber eigentlich muss man es gar nicht übersetzen, denn die Bilder sprechen auch ohne Worte! Danke, lieber Max für die schönen Einfälle! So macht Osterhasensuchen Spaß

Der Hasenfranz und die frechen Eierräuber

Streit im Hasenhaus! Schimpfwörter fliegen hin und her. Zur Strafe müssen Hasenfranz und seine Schwester Kiki zurückbleiben und aufräumen. Papa, Mama und die sieben kleinen Hasenkinder laufen schon mal voraus zu Oma Hases Geburtstagsfeier. In der Zwischenzeit treffen sich hinter der alten Mühle im Wald 4 wilde Kerle (ein Wildschwein, 2 Ratten und ein Igel). Sie ziehen ihre Räubersachen an und machen sich auf den Weg zum verlassenen Hasenhaus. Sie nähern sich vorsichtig dem Tatort. Ziel ihrer Begierde sind die frischen Eier, die im Keller lagern. Sie knacken das Haustürschloss. Allerdings haben sie nicht mit Hasenfranz und Kiki gerechnet, die sie vom oberen Stockwerk aus beobachten. Die beiden schieben den Schrank vor die Kellertür und rufen Inspektor Fox an. Die lange gesuchten Gauner werden in den Gefängniswagen gesteckt und abtransportiert. Hasenfranz und Kiki werden im Polizeiauto zu Oma Hases Geburtstag gefahren und bekommen zum Glück auch noch ein Stück Geburtstagstorte ab.
Die Geschichte ist von Hermien Stellmacher im Fibelstil illustriert, d.h. im Text sind Substantive teils durch kleine Bildchen ersetzt.

In diesem Sammelband befinden sich „Der Hasenfranz“ Band 1 (ill Iskender Gider),

„Der Hasenfranz in der Stadt“ (ill Iskender Gider) und

„Der Hasenfranz und die frechen Eierräuber“ (ill Hermien Stellmacher))

Der Hasenfranz darf in der Osternacht das erste Mal mit zum Eierverstecken in die große Stadt. Dort lauern jede Mange Gefahren. Ein Osternest gerät unter die Räder. „Besser das Nest als Deine Ursel!“, tröstet Kiki ihren Bruder. Der kann aber nachts nicht schlafen, weil ja ein Kind durch seine Schuld kein Nest bekommt. So schleicht er in die Küche, nimmt die bunten Frühstückender, legt sie in ein Nest und hoppelt in die Stadt zurück. „Bin gleich wieder da!“, schreibt er auf einen Zettel. „Hollari und hollaho, Hasenfranz macht Kinder froh“, singt er vergnügt auf dem Weg in die Stadt. Er findet das Haus, versteckt sein Nest hinter der Regentonne, entkommt einer Katze, die auf Mäusejagd ist und setzt sich erschöpft einen Moment in einen Gartenstuhl.Dort schläft er ein. Die Hasenfamilie macht sich große Sorgen um den Hasenfranz,. Kiki kennt ihren Bruder und meint, dass er bestimmt zurück in die Gartenstraße ist, um das fehlende Nest zu verstecken. Es wird schon hell, als sie in der Gartenstraße ankommen. Sie suchen den Hasenfranz wie ein Osternest. Er schläft wie ein Bär… „Kein Wunder,“ meint Mama Hase, „schließlich ist er den ganzen Weg zweimal gelaufen!“
Endlich sind alle wieder vereint vor dem Hasenhaus. Es gibt Hasenbrot und heiße Schokolade zum Frühstück.

„Die kleinen Hasen mümmelten und lümmelten, sie spielten und aßen. Und der Hasenfranz erzählte, dass alle die Zeit vergaßen…“